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Das Label


Die europäische Szene

Dem Jazz aus Europa hat sich SABA/MPS von Anfang an verpflichtet gefühlt. So sind die gesamte deutsche und ein grosser Teil der europäischen Jazzszene seit den 60er Jahren bei dem Label aus Villingen dokumentiert worden. Ohne MPS wären viele Jazzmusikerkarrieren vermutlich völlig anders verlaufen - nämlich zumeist weit weniger erfolgreich. Während heute junge Musiker problemlos Möglichkeiten haben, eigene Tonträger auf den Markt zu bringen, war das in den 60er Jahren alles andere als üblich, Schallplatten mit jungen Jazzmusikern herauszubringen. Auch hier zeigte sich MPS vorbildlich. Ob Hans Koller, Albert Mangelsdorff oder Volker Kriegel, Wolfgang Dauner und Rolf und Joachim Kühn, Manfred Schoof und auch Gunter Hampel, der bei MPS seine legendäre “Heartplant”-LP (MPS 15026) veröffentlichte – für eine ganze Generation deutscher Jazzmusiker war MPS der Anfang.

Sogar ein junger deutscher Drummer mit dem Namen Udo Lindenberg brachte hier eine LP mit eigenen Kompositionen und englischen Texten heraus.

Von der europäischen Szene sind es Namen, wie der Schweizer George Gruntz , der Franzose Martial Solal und Barney Wilen, der Holländer Jasper van’ t Hof, die Engländer John Taylor und Mike Nock und der Pole Michail Urbaniak, die wichtige Aufnahmen bei MPS einspielten.