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Das Label


Die Geiger

MPS wird als Label der Jazzpianisten geschätzt, aber mindestens den gleichen Stellenwert haben die Geiger. Von Stuff Smith, dem ersten afroamerikanischen Jazzgeiger, bis Didier Lockwood haben fast alle wichtigen Jazzviolinisten, die nach dem Zweiten Weltkrieg lebten, hier Schallplatten aufgenommen. Natürlich sind die europäischen Jazzviolinlegenden Stéphane Grappelli (1908 – 1997) und Svend Asmussen ebenso im MPS-Katalog vertreten, wie der Ellington-Geiger Ray Nance. Bekannt wurde durch die Aufnahmen bei MPS vor allem aber die jüngere Generation: der Franzose Jean-Luc Ponty schaffte seinen Durchbruch mit der LP „Sunday Walk“ und der bluesrock-orientierte Don „Sugarcane“ Harris (1938 – 1999) wurde durch seine MPS-Aufnahmen dem europäischen Publikum bekannt. Beide Geiger arbeiteten übrigens zeitweise mit Frank Zappa zusammen. Der früh verstorbene polnische Jazzstar Zbigniew Seifert (1946 – 1979) ist auf einigen MPS-Aufnahmen gemeinsam mit Hans Koller und Charlie Mariano vertreten und der in Frankreich nach wie vor sehr populäre Didier Lockwood spielte ebenfalls mehrere Titel für MPS ein.