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Das Label


Die Pianisten

Natürlich und ganz zuerst war MPS das Label der Pianisten. Nicht nur Oscar Peterson. Die erste Aufnahme mit ihm fand erst 1963 statt. Zuvor hatte Hans Georg Brunner-Schwer schon Aufnahmen mit Pianisten wie Wolfgang Dauner, Horst Jankowski oder dem Pianisten und Orchesterleiter Willi Stech. Und zu den Pianisten der ersten Stunde zählt auch der auch Rumänien stammende Eugen Cicero, der mit einer swingenden Mischung aus Jazz und Klassik seine ersten erfolgreichen Titel bei MPS einspielte. Der junge George Duke spielte für MPS 1966 seine erste Aufnahme überhaupt ein: George Duke Quartet presented by the Jazz Workshop (MPS 15074)Aber richtig bekannt wurden MPS und Brunner-Schwer erst, nachdem Oscar Peterson die Aufnahmekünste des Schwarzwälder Tonmeisters überall lobte. Die Pianisten standen nun Schlange in Villingen. Milt Buckner kam immer wieder und ist ebenso wie Erroll Garner oder George Shearing mit mehreren Titeln im MPS-Katalog vertreten. Sir Roland Hanna, Hank Jones, Joachim Kühn, Martial Solal, der karibische Sunnyboy Monty Alexander, der rockorientierte Holländer Jasper van´t Hof und der Avantgarde-Pianist Cecil Taylor: sie alle gehörten - trotz aller musikalischer Unterschiedlichkeiten - zu den Musikern, die auf die Aufnahmequalitäten im MPS-Studio schwörten.