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Das Label


Jazz Meets The World

“Weltmusik” ist heute ein Standardbegriff und Grenzüberschreitungen zwischen Jazzmusikern und anderen Musikkulturen längst eine Selbstverständlichkeit. Einer der Grundsteine für die Entwicklung von Jazz zur Weltmusik wurde in den 1960er Jahren bei MPS gelegt. Mit der Reihe “Jazz meets the world”, die von Joachim-Ernst Berendt initiiert wurde, fand die Begegnung von Jazzmusikern mit anderen Musikkulturen statt. So spielte das Irene Schweizer-Trio mit indischen Musikern, George Gruntz mit arabischen oder Toni Scott mit balinesischen. Die MPS-Reihe “Jazz meets the world” ist bis heute eines der ersten wichtigen Konzepte zwischen Jazz und traditioneller Musik aus Indien, Bali, Kuba, Tunesien, Spanien, Brasilien und Japan.

Auch darüber hinaus fanden immer wieder bei MPS Weltmusikaufnahmen statt. So wurde hier zum Beispiel der brasilianische Gitarrist Baden Powell für das europäische Publikum entdeckt und spielte hier zahlreiche legendäre Aufnahmen ein.